Reiseberichte aus Südafrika und Swaziland
Einleitung
Kapstadt
Karoo
Garden Route
Hluhluwe
>> Swaziland <<
Mpumalanga

Straße in SwazilandWeiter ging die Fahrt nach Swaziland. Die Grenze konnten wir trotz der üblichen Formulare und wichtigen Stempeln schnell passieren. Jetzt wurde es noch afrikanischer, noch mehr Tiere und Menschen am Straßenrand, die meisten haben freundlich gewunken. Viele Menschen wohnen in traditionellen Rundhütten und halten dort ein wenig Vieh. Auffallend waren die vielen Schulen, an denen wir vorbeigefahren sind, weit mehr als in Südafrika. Wenn der Schein nicht trügt und im kleinen Königreich viel Wert auf Bildung gelegt wird, ist das ja nur positiv.

Hippos im Mlilwane NationalparkWichtig sind wie in Südafrika die "Shopping Malls". In den vergleichweise großen Städten Manzini und Mbabane, die schon ein wenig chaotisch wirken, gibt es hochglanzpolierte Einkaufszentren mit Geschäften aller Art, Designermode, Telekommunikation, Restaurants, Cafes, Lebensmitteln, etc, die man genauso in einer deutschen Großstadt bauen könnte. Nachteil scheint zu sein, das in den Innenstädten kaum Geschäftsleben ist, aber den Afrikaner scheint es zu gefallen, denn die sind dort hauptsächlich Kunden, nicht die Touristen.

In Malolotja NPUnser erstes Ziel war der Mlilwane Nationalpark. Dort haben wir beim Sondzela Backpacker im Park gezeltet, weil nur noch Betten im riesigen Dormitory frei waren. Wegen des Alters der übrigen Gäste entschieden wir uns, zum ersten Mal unser Zelt auszupacken. Bei den Temperaturen war es auch sehr angenehm, wir hätten es vielleicht nicht unbedingt unter die einzige Laterne im Garten des Hostels aufbauen sollen.

In Malolotja NPDer Mlilwane Park ist kein "Big Game" Park, d.h. man darf sich im ganzen Gebiet zu Fuß bewegen, außer Flußpferden und Krokodilen gibt es keine gefährlichen Tiere und die leben in einem See, an dem man eben ein wenig aufpassen soll. So kann man schöne Wanderungen unternehmen und unterwegs Antilopen und Warzenschweine beobachten.

Gegen 15 Uhr soll jeden Tag eine Hippofütterung zu sehen sein, das aber auch nur, wenn sich die Tiere an der Besucherterrasse des Parkcamps aufhalten. In unserem Fall hatten sie aber leider etwas anderes zu tun, so daß wir umsonst die letzten Kilometer der Wanderung zurückgehetzt sind. Wir konnten sie aber trotzdem einen Kilometer entfernt im See beim Rumdümpeln beobachten.

In Malolotja NPVorbei an ungezählten Souvenirständen fuhren wir weiter in den Norden des Landes, in die Nähe des Malolotja Nature Reserve, ein Wanderparadies. Geplant haben wir eigentlich eine Mehrtageswanderung, aber das Gebiet ist so weitläufig, unterwegs wird gezeltet auf einfachen Plätzen ohne alles, so daß wir zu zweit im Falle eine Unfalls auf keine Hilfe hätten hoffen können. Es waren zu diesem Zeitpunkt keine anderen Wanderer auf Mehrtagestrecks unterwegs. So entschlossen wir uns zu einer ausgedehnten Eintageswanderung durch traumhafte Umgebung. Naturfreunde sollte an diesem eher unbekannten Park auf keinen Fall einfach vorbeifahren und einen oder mehrere Tage einplanen.

<< Hluhluwe

Mpumalanga >>