Bericht und Links aus China

Allgemeine Hinweise

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Anreise:

Reisezeit:

Große Karoo bei Prince AlbertWir sind im südafrikanischen Winter unterwegs gewesen, sprich Juli/August. Im Süden hat es öfters mal geregnet, abends und nachts war es oft empfindlich kalt, also dicken Pullover einpacken.Im Norden war es weitgehend trocken, tagsüber angenehm warm, abends konnte man mit dünnem Pullover gut draußen sitzen. Vorteil dieser Jahreszeit ist, daß kaum Touristen unterwegs sind, riesige Parkplätze vor sehenswürdigleiten sind praktisch verwaist.

Noch angenehmer ist wohl eine Reise im Frühling oder Herbst, es sind kaum Leute unterwegs, die Temperaturen sind insbesondere abends angenehmer.

Der Sommer ist dann heiß und voll, für nicht ganz durchorganisiertes Reisen wohl nicht geeignet.

Gesundheit:

Impfungen sind nicht vorgeschrieben, dennoch sollte man die übliche Vorsorge treffen.
Nähere und bessere Informationen bei FIT FOR TRAVEL.

Malaria ist im Nordosten ein Thema. Dazu gibt es auch eine südafrikanische Seite mit aktuellen Informationen

Sicherheit:

In der Nähe von Oudshoorn am Outeniqua PaßSüdafrika ist nicht das sicherste Reiseland. Auch wenn man nicht in Panik verfallen sollte, Informationen vom auswärtigen Amt zu Südafrika und Swaziland sind auf jeden Fall nützlich. Wenn man dann im Land ist, kommt man mit normalen Menschenverstand, sprich nicht nachts durch die Metropolen laufen, Johannesburg vielleicht ganz meiden, nicht mit der Kamera um den Hals durch Townships laufen, etc aller Wahrscheinlichkeit nach gesund und mit dem gesamten Hab und Gut wieder nach Hause.

Geld

Südafrikanisches Rand, Umrechnungskurs siehe Währungsrechner.
Für Kurzaufenthalte in Swaziland muß man keine andere Währung haben, das Rand wird überall akzeptiert.
Im Sommer 2002 steht der Euro in Bezug zum Rand sehr günstig. Die Reise im Land wird dadurch recht preiswert.
Geld bekommt man im ganzen Land mit der EC-Karte (Maestro) an Geldautomaten, mit Kreditkarte kann man fast überall bezahlen (Supermarkt, Restaurant), so daß man nicht so viel Bargeld in der Tasche haben muß. Ausnahme: Tankstellen akzeptieren ausschließlich Bargeld.

Fortbewegung

Tsitsikama NationalparkSüdafrika ist ein klassisches Land für Selbstfahrer. Wir waren mit einem Mietwagen der Firma Budjet unterwegs, sehr zu empfehlen. Neuwertige bis neue Autos, freundliche und schnelle Abwicklung und dazu preiswert. Gebucht haben wir übers Reisebüro in Deutschland, billiger habe ich es auch im Internet mit allen Versicherungen nicht gefunden.
Sehr günstig ist auch eine Buchung von Flug und Mietwagen zusammen, danach sollte man sich auf jeden Fall erkundigen.

Rucksackreisende mit viel Zeit bevorzugen meistens den Baz Bus. Der fährt auf verschiedenen Routen durchs Land und man kann aus- und einsteigen, wo man will. Wenn man zu bestimmten Sehenswürdigkeiten will, wird es schwierig, weil der "öffentliche Personennahverkehr" unzureichend oder für Ausländer schlecht zu durchschauen ist. Ausflugsangebote der Backpacker sind vorhanden, aber oft recht teuer.

Man kann auch mit Langstreckenbussen das Land bereisen, Intercape ist eine der Buslinien.

Unterkunft:

Unterkünfte gibt es in Südafrika in allen Kategorien.

Wir haben immer zwischen Backpackern, Gästefarmen und Hütten oder Bungalows in Nationalparks gewechselt.

Wir sind im südafrikanischen Winter unterwegs gewesen, dadurch waren recht wenig Touristen unterwegs und Unterkünfte aller Art vor Ort zu buchen, Vorbuchungen also nicht erforderlich. Ausnahmen bilden die großen Nationalparks wie Hluhluwe oder Krüger Nationalpark, die beide ausgebucht waren. Im Tsitsikama und Wilderness Nationalpark waren Unterkünfte aller Art erhältlich.
Im Dezember und Januar sieht die Situation völlig anders aus, Vorbuchungen sind fast überall notwendig!!

Gebucht hatte ich Bungalows in Hluhluwe und "Forest Huts" im Tsitsikama NP über Hotel-Tours-Safari, dort kann man alle Parks und diverse anderen Unterkünfte buchen, sehr freundlich und empfehlenswert. Vorteil ist, das man alle Parks ohne Preisaufschlag buchen kann, ohne dies einzeln bei den Parks zu tun, was aber auch möglich ist.

South Africa Nationalparks, z.B.Krüger, Tsitsikama.

KwaZulu Natal Wildlife, z.B. Hluhluwe und Umfolozi NP

Zwei Backpacker möchte ich noch empfehlen, weil sie schön, gemütlich, irgendwie in Erinnerung blieben:

Die Zindigo Lodge in Kapstadt, ein kleines, gemütliches Haus im City Bowl, sehr ruhig, sehr sympathische Besitzerin. Von der leicht esotherisch angehauchten Beschreibung sollte man sich nicht abschrecken lassen!

Des weitern der Aloe Backpacker in Waterval Boven (Mpumalanga). Zugegebenermaßen liegt er nicht besonders toll an einer Straße und Eisenbahntrasse, aber der nette und hilfsbereite Besitzer Kevin und sein Hund Bart sorgen für gute Atmosphäre, leckeres Essen und viel Spaß am Abend, die Ausflüge sollen auch sehr schön sein.

Ein guten Überblick über Backpacker und preiswerte Unterkünfte bietet Coast to Coast, deren kleinen Reiseführer man auch in jedem Backpacker umsonst in gedruckter Form bekommt

Reiseführer:

Weil wir mit dem Auto unterwegs waren, haben wir uns den Luxus von zwei Reiseführern gegönnt. Der "Lonely Planet" und die Ausgabe des "Reise Know How". Beide waren sehr gut, wenn auch sehr unterschiedlich in der Bewertung einzelner Orte. Während der eine von sehr empfehlenswert sprach, meinte der andere, daß man den Ort gut umfahren könnte. Beide Führer hatten nach unserer subjektiven Einschätzung mal Treffer und Nieten.
Wenn man eine preiswerte Unterkunft sucht, hat der Lonely Planet die besseren Tipps, teilweise die besseren Karten. Dennoch, beide sind gut.

Swaziland:

Ein paar Tage in Swaziland sollte man auf jeden Fall einplanen. Die Einreise ist einfach und unkompliziert, die Menschen sind freundlich und es gibt viel zu sehen. Ausgezeichnete Nationalparks zum Wandern und Tierbeobachtung sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn die Zeit reicht.

Nationalparks in Swaziland mit Buchung

Swaziland National Trust, Informationen über Naturschutzgebiete, Museen und nationale Monumente

Malolotja Nature Reserve, ein tolles Gebiet für Wanderer. Zwischen schönen Eintageswanderungen bis zu mehrtägigen, spartanischen Backpacker Trails wird alles in traumhafter Umgebung angeboten

Matenga Nature Reserve mit Cultural Village

Informationen im Internet:

Touristenbüro in Frankfurt

Cape Nature Conservation, Überblick über Naturschutzgebiete, Wanderungen, Buchungen, etc am Kap

Gardenroute

Südafrika Guide

Südafrika Online Reiseführer, umfangreiche deutsche Seite mit Informationen über Reiserouten, Nationalparks, Flora und Fauna,Geschichte, etc.

Online Guide, deutsche Seiten

Linx Südafrika, umfangreiche Seite mit Infos über die Städte mit Unterkünften und Adressen, Wanderwege im ganzen Land, etc.

Wanderungen in Südafrika sortiert nach Städten (von Linx-Südafrika)