Reiseberichte aus Südafrika und Swaziland
Einleitung
Kapstadt
Karoo
>Garden Route<
Hluhluwe
Swaziland
Mpumalanga

Strauß am Straßenrand in der Nähe von OudshoornÜber den Outeniqua Pass ist man von dort schnell an der Küste, das Wetter war eher diesig, kein richtiges Strandwetter. Eine Unterkunft fanden wir schließlich im Wilderness Nationalpark, zu dieser Zeit sind anscheinend einige Unterkünfte geschlossen oder Hinweisschilder abgeschraubt, es war das einzige Mal in der gesamten Zeit, das wir nicht auf Anhieb eine Unterkunft gefunden haben. Der Bungalow im Nationalpark war nicht so toll, aber für eine Nacht völlig ausreichend.

Strand bei WildernessFür die nächsten Nächte hatten wir aus Angst, keine Unterkunft mehr zu bekommen, von Deutschland aus eine Hütte im De Vasselot Camp des Tsitsikama Nationalparks gebucht. Diese Sorge war, wie sich herausstellte unbegründet, wir waren die einzigen Gäste im ganzen Camp. Die Fahrt dorthin, entlang der berühmten Garden Route, war leider wegen des Wetters nicht so erwähnenswert. In Knysna sind wir im Regen durch die Stadt gelaufen, schöne Ausblicke gab es wegen Dunst und beschlagener Scheiben entlang der Strecke auch eher weniger, Pech gehabt.

Im Tsitsikama NPDas änderte sich zum Glück im Tsitsikama NP. Die im Wald gelegenen "Forest Huts" waren ohne Strom. Das war uns bekannt ,verstanden haben wir es aber wegen vollständiger elektrischer Installationen vor Ort nicht so recht. Auch das abgelegene Waschhaus war trotz Lampen stromlos. Es war jedoch eine schöne Zeit, bei Kerzenlicht in der Hütte zu sitzen und auf dem kleinen Kocher ein "leckeres" Gericht zu kochen. Einzig die Temperatur nach Sonnenuntergang ließ etwas zu wünschen übrig, aber wofür hatten wir warme Schlafsäcke dabei.

Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, zwei Tage strahlender Sonnenschein, schöne Wanderungen durch unberührten Regenwald und entlang der Küste mit tollen Blicken über menschenleere Strände.

Im Tsitsikama NPNach drei schönen Tagen im Park war die Zeit im Süden schon fast zu Ende, Port Elisabeth war das Ziel, um am nächsten Tag nach Durban zu fliegen.

Auf der Strecke dorthin besuchten wir noch einen "Big Tree", einen 800 Jahre alten, mächtigen "Yellow Wood" Baum und das kleine Surferstädchen Jeffreys Bay, in der die Surfer an diesem Tag vergebens auf die Riesenwelle warteten, aber auch an den normalen Wellen hatten einige ihren Spaß, auch das Zuschauen war interessant. Ein Südafrikaner warnte uns, dieser Strand sei ein bevorzugtes "Jagdrevier" von Räubern, wir sollte aufpassen, daß man uns nicht den Fotoapparat vom Hals reißt. Es wirkte angesichts des fast menschenleeren Strand ein wenig eigenartig, aber wir beherzigten die Warnung und verließen den Strand und die Stadt Richtung Port Elisabeth.

Strand bei WildernessUnsere Unterkunft dort war ein wenig spartanisch, das Hotel "Caboose" bietet Zimmer im Schlafwagenstil an. Man konnte sich im Zimmer und Bad kaum drehen, was ein wenig ungünstig war, weil wir unser Gepäck für den Flug ein wenig umpacken wollten. Irgendwie haben wir es aber geschafft. In der nahegelegenden Shopping Mall haben wir dann abends noch bei einem Inder ein Hähnchen-Curry gegessen, was aber nur insofern erwähnenswert ist, als daß am nächsten Tag erstmals Immodium zu Einsatz kommen mußte.

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