Reiseberichte aus Südafrika und Swaziland
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Karoo
Garden Route
Hluhluwe
Swaziland
Mpumalanga

Ankunft in Kapstadt bei strahlendem Sonnenschein. Allein der Anflug über die traumhaft gelegene Stadt war ein Erlebnis.

Schon in Deutschland habe ich ein Doppelzimmer in einem kleinen Backpacker, der Zindigo Lodge, gebucht. War auch sehr nett und ruhig und auch günstig im City Bowl gelegen.

Seilbahn auf den TafelbergIn vielen Reiseführern haben wir gelesen, sobald sich der Tafelberg zeigt, muß man alle Pläne ändern und sofort rauf.
Der Nachtflug steckte uns natürlich noch ein wenig in den Knochen, trotzdem starteten wir zügig in Richtung Berg. Eigentlich wollten wir auf einem der zahlreichen Pfade zu Fuß hinauf, aber wegen Müdigkeit und der Tageszeit entschieden wir uns für die Seilbahn. Der Blick von oben auf die Stadt ist unvergleichlich. Man kann recht lange auf dem Plateau herumwandern und hat immer neue Perspektiven auf die Stadt oder die Halbinsel. Nach einer Stärkung auf der Terrasse des Restaurants mit den zahlreich anwesenden dicken Rock-Dassies war unser nächstes Ziel der Signal Hill. Die Fahrt von der Talstation der Seilbahn entlang des Lion Heads ist kurz, der Blick auf die Stadt, den Tafelberg und des Meer aber ebenso schön. Wir kamen noch rechtzeitig, um mit zahlreichen Einheimischen und Touristen den ersten Sonnenuntergang in Südafrika zu erleben.

Kapstadt vom Signal Hill

Danach haben wir den Tafelberg nicht mehr gesehen.

Bei bedecktem Wetter machten wir am nächsten Tag einen Stadtbummel. Den Abend verbrachten wir in der V&A Waterfront,einer riesigen Shopping Mall am Hafen, in der man auch zu dieser Tageszeit sicher bummeln und in ungezählten Restaurants das Richtige fürs Abendessen findet.Pinguine am Boulders Beach

Am dritten Tag strömender Regen. Wir sind trotzdem auf die Halbinsel gefahren, das war auch ein guter Entschluß. Kurz hinter Muizenberg hörte der Regen auf, am Boulders Beach konnten wir in der Sonne die Pinguine beobachten. Weiter nach Süden zog es sich wieder zu und es wurde stürmisch, am Capepoint hat es uns fast weggeweht, am Kap der guten Hoffnung fing es wieder an zu regnen.

Trotzdem war es ein schöner Tag. Ein wenig schade, daß der spektakuläre Chapman's Peak Drive noch lange gesperrt ist, man kann also keine echte Rundfahrt auf die Halbinsel machen und muß einen Umweg in Kauf nehmen. Aber bei dem Wetter hätten wir sowieso nicht soviel davon gehabt.

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