Reiseberichte aus Neuseeland, Namibia, Equador, Indien und Nepal
Reisebericht aus Indien und Nepal

Allgemeine Hinweise

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Reisen in beide Länder kann man nicht als gefährlich bezeichnen. Indien ist laut und hektisch, aber mit guten Nerven läßt sich alles organisieren. Reise in den Norden nach Jammu und Kaschmir sind zur Zeit wohl eher nicht zu empfehlen. Man sollte sich also beim auswärtigen Amt über die aktuelle zur Situation in Nepal und Indien informieren.

Anreise:

Es gibt eine Riesenauswahl an Fluggesellschaften, die nach Indien und Nepal fliegen, angefangen von der eher abenteuerlichen Aeroflot bishin zu "seriösen" Airlines wie Swissair, Emirates, Delta, Quantas, KLM, Air France, Thai Airways, Royal Nepal Airlines, etc.

Welche Flüge es gibt und was sie kosten kann man z.B. bei Travel Overland oder Travel 24 leicht rausbekommen.

Reisezeit:

Wer in Nepal in die Berge will, sollte eigentlich im Frühling oder im Herbst reisen. Die Berge sind nicht so oft wolkenverhangen, es kann nachts aber empfindlich kalt werden. In Kathmandu oder Pokkara ist das Klima angenehm. In Indiens Himalaya ist Reisezeit von April bis Oktober, im Tiefland eher von Oktober bis März, es regnet weniger und die Temperaturen sind für Europäer eher auszuhalten. Es hat aber auch seine Reize, mal einen schönen Monsunregen mitzuerleben, da wird das Wort Regen neu definiert, außerdem regnet es auch nicht den ganzen Tag.

Aktuelle Wetterinformationen gibt es bei Wetter Online für Nepal und Indien

Gesundheit:

Impfungen sind nicht vorgeschrieben, dennoch empfiehlt es sich. Nähere und bessere Informationen bei FIT FOR TRAVEL für Indien und Nepal.

Währung:

Indische und nepalesische Rupia , Umrechnungskurs siehe Währungsrechner.

Fortbewegung

In Indien gibt es die Möglichkeit, sich mit Bus, Bahn oder auch wegen der teilweise großen Strecken mit dem Flugzeug fortzubewegen.

Der Vorteil des Busfahrens ist, das Tickets leicht zu bekommen sind, für kürzere Strecken bietet es sich also an, es ist eben meistens nicht besonders bequem, es verkehren viele doch sehr obskure Gefährte auf den Straßen.

Zugfahren ist die andere Möglichkeit, auf abenteuerliche Weise mit Indien Bekanntschaft zu machen. Der Ticketkauf kann sehr angenehm sein, z.B. in Dehli, in einem vollklimatisierten Office für Ausländer, es kann aber in kleineren Städten der absolute Horror sein. Man steht stundenlang an überfüllten Schaltern, meistens bekommt man aber auch das Ticket, was man braucht.
Für längere Fahrten sollte man schon einen Liegewagen buchen. Morgens kann man aber aufwachen und fünf Leute hocken auf dem Rand der Liege, weil der restliche Zug hoffnungslos überfüllt ist. Glücklich ist der, der nicht das "Erdgeschossbett" hat. Der Reisende bekommt aber schnell Kontakt mit vielen freundlichen Indern, so daß man viel über das Land erfährt und das ist ja auch der Sinn einer solchen Reise.

Ist man genervt und gestresst, empfiehlt sich für weitere Strecken das Flugzeug. Das Personal der Air India ist nicht gerade freundlich zu nennen, aber man muß sich ja auch nicht lange dort aufhalten.

In Nepal gibt es viele Strecken, die man mit dem Bus zurücklegen kann. Ticketkauf ist einfach, die Gefährte auch eher abenteuerlich.

Zumindestens in den Bergen ist aber Schluß mit Busfahren. Dort kann man nur noch zu Fuß gehen, aber das ist ja auch meistens der Sinn einer Nepalreise. Der Wanderer kann zwischen einfachen Kurztreks bis zu mehrwöchigen expeditionsartigen Touren wählen, geführt oder ungeführt, mit Träger oder ohne, Unterkunft in Lodges, oder zelten in völliger Einsamkeit. Für jeden ist etwas dabei. Organisatorische Dinge können leicht vor Ort in Kathmandu erledigt werden.

Für Leute mit harten Nerven gibt es die Möglichkeit mit kleinen Maschinen bis in die Trekkinggebiete zu fliegen, z.B. nach Lukla, an Rande des Everestgebietes. Flüge sind aber häufig verspätet oder fallen wegen des Wetters ganz aus. Geflogen wird nur nach Sicht, gelandet auf sogenannten STOL-Pisten (Short Take Off and Landing). Nachteil eines Hinfluges ins Gebiet ist der schnelle Höhengewinn, man sollte dann einige Zeit zur Akklimatisation einplanen, um nicht von der Höhenkrankheit gepackt zu werden. Damit ist nicht zu spassen!!

Unterkunft:

Eine Unterkunft, gleich in welcher Kategorie, zu finden ist mit Hilfe eines guten Reiseführers in beiden Ländern kein Problem. Auch beim Trekking in Nepal gibt es zahlreiche, meist einfache Lodges, in denen man essen und schlafen kann. Zelt und große Mengen Nahrung kann man sich auf den "normalen" Strecken sparen.

Reiseführer:

Auch für Indien und Nepal kann ich wieder den Lonely Planet empfehlen, leider nicht aus eigenen Erfahrungen. Aber Leute, die nach mir dorthin gereist sind, haben sich nur positiv geäußert. Neben den guten im Internet zu Indien und Nepal, die einem unterwegs wenig helfen, bietet auch die gedruckte Ausgabe fundierte und aktuelle Informationen, die eigentlich in jeder Situation weiterhelfen.

Wir hatten den Reiseführer von Reise Know How dabei, er war auch nicht schlecht.

Bei "Up'n away" kann man sich gut einen Überblick über die erhältlichen Reiseführer für Indien und Nepal machen .

Fotografieren:

Für Fotosüchtige gibt es natürlich genug Motive in Indien und Nepal, deshalb genug Filme und auch Ersatzbatterien mitnehmen. Wer in die Berge will, sollte nicht unbedingt schweres Equipment einpacken, jedes Kilo kann in der dünnen Luft zuviel sein.

Informationen im Internet:

Das Königreich Nepal

Trekking in Nepal

Himalaya Fair Trekking

Nepal für Traveller

Nepal Info Page

Himatrek

South-Asia.com

Trekkingbericht aus Nepal

Destination Asien

Wer einfach nur ein paar Reiseberichte lesen will, ist bei Reiseträume richtig.