Reiseberichte aus Neuseeland, Namibia und Equador

Allgemeine Hinweise

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Equador und Kolumbien gehören mit Sicherheit nicht zu den einfachen Reisezielen für Individualreisen. Da wir Kolumbien nur für eine Woche recht nahe der equadorianischen Grenze bereist haben, beziehe ich mich im Folgenden fast ausschließlich auf Equador.

Die erste Schwierigkeit liegt in der mangelnden Verständigung, wenn man kein oder sehr wenig Spanisch spricht. Englisch hilft in 98% aller Fälle nicht weiter. Ein Studium mit spanischen Grundfloskeln sollte man auf jeden Fall vorher betreiben.

Desweiteren gilt ganz Südamerika nicht umbedingt als sicher. Uns ist nichts passiert und wir sind auch nie in unangenehme oder gefährliche Situationen gekommen. Es reicht eigentlich normaler Menschenverstand aus, um solche Situationen nicht zu provozieren. Mit Gepäck und Fotoapparat durch die Elendsviertel zu laufen oder nachts unbeleuchtete Gassen zu besuchen, sollte man natürlich vermeiden (Viele tun es trotzdem!!). In guten Reiseführern oder im Hotel erfährt man schon, wohin man zu welcher Zeit besser nicht geht. Auch eine Fahrt mit dem Taxi zum Busbahnhof oder Flughafen ist sicherlich kein schlecht investiertes Geld

Das auswärtige Amt gibt immer aktuelle Informationen zur Situation im Land.

Anreise:

Flüge nach Equador bieten u.a. Avianca, Iberia, KLM, Continental und Lufthansa an

Welche Flüge es gibt und was sie kosten kann man z.B. bei Travel Overland oder Travel 24 leicht rausbekommen.

Reisezeit:

Aktuelle Wetterinformationen gibt es bei Wetter Online

Gesundheit:

Impfungen sind nicht vorgeschrieben, dennoch empfiehlt es sich. Nähere und bessere Informationen bei FIT FOT TRAVEL.

Währung:

Equadorianischer Sucre, Umrechnungskurs siehe Währungsrechner.

Fortbewegung

Zum Fortbewegen im Land bieten sich eigentlich Busse an. Fast jeder über Straßen erreichbare Zipfel kann damit erreicht preiswert werden. Dazu geht man einfach zum Busbahnhof in der jeweiligen Stadt und kauft ein Ticket. In großen Städten ist eine große Konkurenz. so daß man meistens recht schnell weg kommt. Es besteht auch die Möglichkeit, die Busse unterwegs anzuhalten. Nachteil davon ist, daß sehr viele Leute unterwegs an der Straße stehen und man oft mehr oder weniger im Stop und Go seinem Ziel näherkommt.

Ansonsten ist Busfahren eine gute Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen.

Züge spielen nur eine untergeordnete Rolle in Equador. Von Ibarra kann man mit einem auf Schienen fahrenden Bus nach San Lorenzo an die Küste und von Riobamba die atemberaubende Strecke die Teufelsnase hinunter nach Duran fahren. Die Fahrt mit dem Zug ist in Equador aber eher kurzweiliges Abenteuer als ein ernsthaftes Transportmittel.

Mit Mietwagen kann man auch Equador erkunden. Bei Travel 24 werden Mietwagen von Hertz, Budget und Avis angeboten.

Wir haben uns nur mit Zug und Bus im Land bewegt. In Anbetracht der Tatsache, daß man so etwa der einzige auf der Straße mit einer ausreichenden Versicherung ist und der hohen Diebstahlkriminalität halte ich diese Art der Fortbewegung für nicht so gut geeignet. Größere Stecken kann man auch mit dem Flugzeug zurücklegen, TAME und SAN-Saeta bieten Inlandsflüge an.

Unterkunft:

Auf unserer Reise eine Unterkunft zu finden, bereitete eigentlich nie Probleme. Ausnahme bildet vielleicht Otavalo, wenn man zur Hauptsaison freitags zu späterer Stunde eintrifft, sind viele Hotels wegen des am Samstag stattfindenen Marktes bereits ausgebucht. Dennoch findet man nach einiger Zeit eine Bleibe.

Hotels gibt es in den Städten in allen Kategorien, vom Rucksackreisenden bis zum anspruchsvollen Urlauber wird jeder was finden

Wen es zufällig in Kolumbien nach San Agustin verschlägt, der sollte in der Casa del Sol übernachten. Es ist eine einfache Unterkunft mit traumhaften Blick über den Rio Magdalena und es gibt gutes Essen im überdachten Freiluftrestaurant. Betrieben wird es von einer Deutschen zusammen mit ihrer kolumbianischen Freundin. Sprachschwierigkeiten gibt es dann auch nicht, weil, zumindestens Alexia, Deutsch, Englisch und Französisch spricht. Die Herberge liegt etwas ausserhalb des Ortes und man sollte sich nicht von "freundlichen Leuten" vor der Tourist Information eine andere Unterkunft aufschwatzen lassen, weil die Casa del Sol abgebrannt ist. Die brennt eigentlich schon seit drei Jahren ununterbrochen.

Sprachschulen und Reiseverantstalter:

Mich haben schon einige Mails erreicht, in denen Leute nach Sprachschulen in Equador gefragt haben. Auch wenn ich selber keine besucht habe, gebe ich hier mal ein paar Links mit Adressen oder Internetpräsenzen. Diese Schulen bieten preiswerten Einzelunterricht und, wenn gewünscht, Unterbringung in Familien an:

www.languageschool.de bietet eine Liste von Sprachschulen in Equador

mundilingua ist eine Schule mit Unterrichtsstätten in ganz Equador

Desweiteren gebe ich hier einige Link für professionelle Veranstalter von Reisen nach Equador bzw Lateinamerika:

Equador Reisen - Equador Reiseveranstalter - viventura

Erlebnisreisen in Südamerika: Kleingruppenreisen ab 2 bis max.8 Personen, die persönliche und sinnvolle Art zu reisen

Reiseführer:

Auch für Equador muß ich wieder den Lonely Planet empfehlen. Neben den guten Infos im Internet, die einem unterwegs wenig helfen, bietet auch die gedruckte Ausgabe fundierte und aktuelle Informationen, die eigentlich in jeder Situation weiterhelfen.

Bei Up'n away kann man sich gut einen Überblick über die erhältlichen Reiseführer, -berichte und Karten machen.

Eine Sammlung weiterer Reiseführer zu Equador gibt es auf dieser Seite

Fotografieren:

An Fotomotiven mangelt es nicht in Equador. Man sollte aber etwas aufpassen und die Kamera nicht um den Hals baumeln lassen, sonst kann man sie schnell los sein. Besonders gefährdet ist das wertvolle Stück auf dem Markt in Otavalo. Also, wenn man die Kamera gerade nicht braucht, in den Rucksack packen und diesen im Gewühl vorne tragen.

Wer einen Dschungeltrek machen will, muß die hohen Temperaturen und vor allem die immense Luftfeuchtigkeit berücksichtigen. Da steigt die Kameraelektronik oder der Belichtungsmesser mal gerne aus. So ist es mir mit meiner eigentlich unter allen Bedingungen zuverlässig arbeitenden Minolta XD-5 passiert. Die Olympus Mju-1 tat zum Glück weiter ihren Dienst. Abhilfe kann in einem solchen Fall ein Tag im trockenen Schlafsack bringen. Ersatzbatterien sollten auf jeden Fall auch im Gepäck sein.

Filme sollte man wie immer genug aus Deutschland mitbringen. Im Dschungel empfehlen sich lichtempfindlich Filme, weil es eigentlich den ganzen Tag dämmerig ist. Ein kleines Taschenstativ schadet auch nicht.

Informationen im Internet:

Informationen über Galapagos:

Offizielle Site

Charles Darwin Foundation

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Wer einfach nur ein paar Reiseberichte lesen will, ist bei
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