Reiseberichte aus Neuseeland, Namibia und Equador
>> Equador I<<
Kolumbien
Equador II

Ich habe Equador und den Süden von Kolumbien 1997 zusammen mit meiner Freundin für vier Wochen bereist. Eine Reise in diese beiden Länder ist für Rucksackreisende in meinen Augen nicht so einfach durchzuführen wie eine nach Neuseeland oder Indonesien. Sprachliche Schwierigkeiten, wenn man nicht der spanischen Sprache mächtig ist und die nicht gerade als sicher zu bezeichnende Situation auf den Straßen erschweren das Reisen in den Ländern.

Davon soll man sich aber nicht abhalten lassen. Mit ein bißchen Vorsicht und ein paar gelernten Vokabeln kommt man ganz gut zurecht. Dann haben diese Länder sehr viel Interessantes und Abwechslungsreiches zu bieten und man wird es nicht bereuen. Dschungeltouren und Vulkane, farbenfrohe Märkte und schöne Altstädte, alte Kulturen und abenteuerliche Bus- und Zugfahrten sind nur einige der Höhepunkte.

Mit der Iberia, die wegen nicht gerade freundlichem Personal und Verspätungen nicht unbedingt zu empfehlen ist, sind wir nach Quito geflogen. Quito hat viele schöne Ecken, so daß man gut ein paar Tage dort verbringen kann, um sich ein wenig zu akklimatisieren. In der Altstadt gibt es prächtige Kolonialbauten und Kirchen, interessante, belebte Straße und Gassen und schöne Märkte. Wir haben uns einfach ein wenig treiben lassen oder die Menschen beobachtet.

In der Neustadt geht es schon touristischer zu. Sehr viele kleine Reisebüros, die recht preiswert Reisen ins ganze Land anbieten und unzahlige Cafes und Restaurants bestimmen das Bild.

Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man sich aber gut überlegen, wo man einen Spaziergang macht, am Besten erkundigt man sich im Hotel, wo man sich auch um diese Tageszeit sicher bewegen kann.

Nach einigen Tage wollten wir aber endlich etwas mehr sehen von Südamerika. Unser erstes Ziel war Südkolumbien, genauer San Agustin, um eine deutsche Freundin zu besuchen, die in dem Ort zusammen mit einer Kolumbianerin die Lodge "Casa del sol" betreibt. Auf dem Rückweg wollten wir uns Equador genauer anschauen, deshalb fuhren wir mit dem Bus sofort durch bis zum Grenzort Tulcan, um dort zu übernachten. Dieser Ort bietet eigentlich bis auf einen schönen Park mit in allen möglichen Figuren geschnitteten Hecken recht wenig. Am nächsten Morgen passierten wir zu Fuß die Grenze, um direkt weiter nach Norden zu fahren.

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