Reiseberichte aus China und Hongkong
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Bei unserem Schiff handelte es sich nicht um ein luxuriöses Traumschiff, wie man es von Deutschland buchen kann, sondern eher um die einfachere Einheimischenvariante. So haben wir es ja auch gewollt. Wir hatten eine 4 Bett-Aussenkabine, hört sich super an, leider stank es auf dem Aussengang etwas penetrant nach den Toilettenanlagen, das war etwas "gewöhnungsbedürftig", aber wenn der Wimd günstig stand, hat man es kaum gemerkt. Das Essen an Bord war eher ungenießbar, aber wir hatten reichlich Nudelsuppen dabei, so daß wir auf die Spezialitäten aus der Bordküche nicht permanent angewiesen waren.

Ansonsten war die Fahrt landschaftlich sehr spannnend. Sie führt durch die "drei Schluchten", die durch das gigantische Staudammprojekt der Chinesen auch in die internationalen Schlagzeilen gekommen ist. So eine Bootsfahrt ist bei Fertigstellung des Projektes im Jahre 2009 dann nicht mehr möglich. Es entsteht ein 600 km langer Stausee, 153 Städte und 4500 Dörfer werden in den Fluten versinken, über eine Millionen Menschen müssen umgesiedelt werden. Der Sinn dieses Projektes soll neben der Energiegewinnung der Schutz der hochwassergefährdeten Regionen flußabwärts sein.

Zum Glück konnten wir diese zum Teil spektakuläre Fahrt machen. Die Schluchten und das rege Treiben auf dem Wasser und in den zahlreichen Ortschaften am Ufer machten die gut zwei Tage zu einem äußerst kurzweiligen Ereignis.

In Yuejang gingen wir von Bord. Dort endete dann nicht nur unsere Bootsfahrt, sondern auch unsere gemeinsame Reise. Manni und ich wollten nach Changsha und in den Naturpark von Shuo xi yu, um ein wenig zu wandern, Christian nach Guillin im Süden. Wie sich später rausstellte, war seine Wahl die entschieden bessere. Wir verabredeten uns in Canton und unsere Wege trennten sich zunächst.

Chongching

Changsha