Reiseberichte aus China und Hongkong
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30 Stunden dauerte die Zugfahrt bis Chongqing, die belebte Industriestadt am Ufer des Jangtse. Sie soll laut Spiegel Almanach 2002 mit 30 Millionen Einwohner die größte Stadt der Welt sein. Das kommt dadurch, das im Zuge des gigantischen Staudammprojektes im Jahr 1997 die umliegenden ländlichen Gemeinden mit der Stadt verschmolzen wurden, um direkt der Regierung in Peking unterstellt zu werden.(Infos)

Dank besser ausgesuchter Nudelsuppen war die Verpflegungslage diesmal besser, die Fahrt nicht besonders spannend, aber ganz entspannend.
Wegen der üblichen Ausländerhotelproblematik kamen wir nur in einem für unsere Verhältnisse recht teuren Hotel unter, das aber auch für uns ungewohnten Luxus bot, eine Badewanne, Telefon. etc. Vielleicht hatten wir uns das verdient, so daß wir es sehr genossen.

Wir wollten eine zweitägige Schiffstour auf dem Jangtse durch die drei Schluchten machen. Aber vor diesem Vergnügen hat der Chinese wieder den Ticketkauf gestellt, diesmal mit einer neuen Variante. Zunächst muß man ein Ticket für das Schiff kaufen, was schon einige Stunden in Anspruch nimmt, dann muß man am Tag der Fahrt nochmal ein wenig Zeit mitbringen, um mit vorhandenem Ticket eine Kabine zu buchen. Aber die Bilanz dieser Schifffahrt ist gut. Der Ticketkauf dauert weniger als 20% der eigentlichen 48-stündigen Reise.

Chongqing ist keine Touristenstadt mit großen Höhepunkten. Eine Seilbahn führt über den Fluß, was ganz interessante Perspektiven auf den schlammigen Fluß mit seinem regen Schiffsverkehr bietet. Durch die kleinen verwinkelten Gassen kann man gut schlendern und auf den Märkten ein wenig Proviant für die bevorstehende Reise einkaufen. In netten Teehäusern am Ufer des Jangtse kann man schön dem allgemeinen Treiben zuschauen.

Abends um 8 Uhr ging unsere Fahrt los.

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