Reiseberichte aus China und Hongkong
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Hongkong

So erreichten wir Canton also auf dem Luftweg. Canton wegen seiner Nähe zu Hongkong schon ein wenig westlicher geprägt. Es gab eine akzeptable Jugendherberge, die Übernachtungsfrage war also schnell geklärt. Am schwarzen Brett fanden wir einen Zettel von Christian, der schon nach Hongkong aufgebrochen war.
Direkt neben der Jugendherberge liegt das "White Swan Hotel", ein Hotel der Luxusklasse, das eine ganz ausgezeichnete Bäckerei hat (wahrscheinlich sind die Ansprüche einfach nicht mehr so hoch). Auch mit unseren eher schon heruntergekommenen Kleidungsstücken haben wir Zutritt bekommen und konnten uns köstliches Gebäck kaufen.

Schön ist Canton bestimmt nicht. Aber es ist recht einfach, das, was man braucht zu bekommen, sprich Unterkunft, Essen und ein Ticket nach Hongkong.

Unbedingt anschauen sollte man sich aber den berühmten "Qingping-Markt". Dort wird alles verkauft, was die Chinesen als traditionelle Medizin oder als Nahrung gebrauchen können. Man sagt ja oft:"Die Chinesen essen alles". Nach Besuch dieses Marktes weiß man, daß es stimmt. Neben den uns bekannten Nahrungsmitteln, gibts dort Fliegen, Würmer, Spinnen, Schlangen, Hunde, Katzen, Waschbären, eigentlich alles was in der Natur in China zu finden ist. Man darf nicht gerade zartbesaitet sein, wenn man durch die Gänge geht. Die Tiere sind zum Teil mehr tot als lebendig, werden nicht besonders schonend behandelt, kein schöner Anblick. Man kann um diese "Abteilungen" aber einen Bogen machen und sich sonst ein wenig umschauen.

Nach zwei Tagen zog es uns nach Hongkong. In Laufe der mittlerweise fünfeinhalb Wochen kam es uns teilweise als gelobtes Land vor, unsere Vorfreude war entsprechend groß. Also bestiegen wir das Nachtschiff, raus aus China (Hongkong gehörte ja bis Juli 1996 noch nicht zu China).

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